Posaunenchorarbeit des ejw Schorndorf - Aktuell

Info 25.11.2020 Areosol-Studie des BR (Video) und Bericht in SWR2 Wissen

Info zu Coronafestlegungen (Stand KW51/16.12.2020 - Info ejw)

Gottesdienste

Gottesdienste können unter bestimmten Bedingungen (siehe unten, unterschiedliche Inzidenzwerte) weiterhin gefeiert werden. Das „stellvertretende Musizieren“ bleibt weiterhin möglich. Allerdings wird als Obergrenze ein Quintett genannt.  

Ab sofort dürfen nur noch 5 Bläser*innen in Gottesdiensten in geschlossenen Räumen musizieren.

Bei Open-Air-Gottesdiensten ist die 7-Tages-Inzidenz entscheidend.
- Unter 200 pro 100.000 Einwohner dürfen (in Absprache mit Pfarramt und Behörden) größere Gruppen (wie bisher geplant) musizieren, über 200 nur max. 5 Bläser.
- Bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 300 werden Gottesdienste entfallen. Online-Formate sind möglich.  

Keine Aussagen finden wir zu Proben, die als direkte Vorbereitung auf einen Gottesdienst nötig sind. Sie sind nicht dezidiert verboten.
Aber wir empfehlen euch dringend im Benehmen mit eurem Pfarramt/Bürgermeisteramt die offenen Fragen zu klären:
- Kann das stellvertretend musizierende Quintett wegen der Ausgangssperre abends nach 20 Uhr proben, wenn kein anderer Termin gefunden werden kann?
- Kann das Quintett als Probenort die Kirche oder das Gemeindehaus nützen?  

Kurrendespiel und Musizieren vor und in diakonischen Einrichtungen

Adventliches Musizieren wie etwa das Kurrendespiel muss unterbleiben, auch in den Kleinbesetzungen, die wir bisher empfohlen haben.
„Möglich bleiben kurze Aktionen auf kirchlichem oder privatem Grund mit höchstens fünf Personen aus maximal zwei Haushalten.“ Dezidiert genannt wird das Turmblasen.
Diese Formulierung eröffnet zumindest ein Gedankenspiel: Wir könnten mit maximal 5 Bläsern aus 2 Haushalten von Privatgrund zu Privatgrund ziehen und musizieren.
Aber: werden die auf dem jeweiligen Grund lebenden Personen mitgezählt (so dass die zulässige Personenzahl überschritten wird) oder nicht? An dieser Stelle raten wir euch von solch einer Schlupfloch-Suche schweren Herzens ab! Die Bevölkerung wird nicht unterscheiden können, ob ihr auf Privatgrund oder auf der Straße musiziert.   Die genannten „kurzen Aktionen“ können unseres Erachtens aber in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen stattfinden, wenn die Einrichtungen es erlauben.  

Für die Gottesdienste ist wichtig, wie die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis zum jeweiligen Zeitpunkt ist. Es ist Aufgabe eurer Pfarrämter die notwendigen Schlüsse für die Gottesdienste zu ziehen und euch zu informieren.
Die folgenden Angaben dienen eurer Information (Auszug aus der Rundmail der Landeskirche vom 16.12.2020):  

Gottesdienste
1. In Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 200/100.000 Einwohnern gilt:
- die Teilnehmerzahl einschließlich der Mitwirkenden ist auf in der Regel 200 Personen begrenzt
- ein Anmeldesystem ist vorzusehen, wenn Besucherzahlen erwartet werden, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen könnten
- neben der Gemeinde sind auch die Mitwirkenden verpflichtet, durchgängig eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Davon kann nur abgesehen werden, sofern dies für die Mitwirkung notwendig ist (z.B. beim Gebet, der Lesung, der Predigt oder beim Spielen von Blasinstrumenten)
- der Gemeindegesang ist geschlossenen Räumen untersagt
- stellvertretendes Singen und Musizieren ist in geschlossenen Räumen nur in kleiner Formation zulässig. Hier gilt neu: maximal Quintett
- Gottesdienste sollten möglichst so gelegt werden, dass Gottesdienstbesucher vor Eintritt der Ausgangssperre um 20 Uhr zuhause sein können; davon kann bei den Gottesdiensten am Heiligen Abend abgesehen werden;  
2.In Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz ab 200/100.000 Einwohnern gilt darüber hinaus, dass
- eingehend zu prüfen ist, ob von der eingangs genannten Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen nicht zu feiern und stattdessen digitale Formate zu nutzen
- der Gemeindegesang im Freien auf wenige Lieder und Strophen zu begrenzen ist;
- das stellvertretende Singen und Musizieren auch im Freien nur noch in kleiner Formation zulässig ist: maximal Quintett!!  
3.In Stadt- und Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz ab 300/100.000 Einwohnern ist die Feier von Präsenzgottesdiensten nicht möglich
(mit Ausnahme von Beerdigungen, Not- und Jähtaufen nicht möglich. Die Feier von Gottesdiensten mit bis zu zehn Mitwirkenden zum Zwecke der digitalen oder analogen Übertragung oder zum digitalen Abruf bleibt zulässig.)
Abweichend davon ist es ausnahmsweise zulässig, Präsenzgottesdienste mit der Begründung zu feiern, das Infektionsgeschehen lasse die Feier von Gottesdiensten als verantwortbar erscheinen.
Zu berücksichtigen sind dabei die örtliche 7-Tages-Inzidenz, die Einschätzung der örtlichen Behörden und die sonstigen Gegebenheiten vor Ort (Größe des Gottesdienstraums, Lüftungsmöglichkeiten, Möglichkeiten zur Feier des Gottesdienstes im Freien). Voraussetzung dafür ist ein Beschluss des Kirchengemeinderats, in Verbundkirchengemeinden des Verbundkirchengemeinderats sowie die Zustimmung der zuständigen Pfarrerin.

Info zu Coronafestlegungen (Stand 04.12.2020)

--Auszüge aus den Infos der Landesstelle KW49--

Liebe Chorleiterinnen und Chorleiter, liebe Bläserinnen und Bläser,
seit dem 1. Dezember dürfen sich nur noch höchstens fünf Personen aus nicht mehr als zwei Haushalten treffen. Aber für zwei kinderreiche Bläserfamilien gibt es immer noch die Möglichkeit mit Kind und Kegel zu musizieren, denn die zu den Haushalten gehörenden Kinder unter 14 Jahren zählen bei den fünf Personen nicht mit. Wir wollen euch also Mut zum Familienmusizieren machen. Wenn ihr Duette, Trios oder normale Posaunenchor-Stücke musizieren könnt, dann übt und erfreut anschließend eure Nachbarn.
[...]
Eine Idee ist, dass ihr in eurem Posaunenchor eine Zeit vereinbart, z.B. am Sonntag nach dem (letzten) Gottesdienst. Um diese Zeit fangt ihr zeitgleich an zu musizieren. Spielt alleine, als Duo oder als kleine Gruppe (max. 5 Bläser aus 2 Haushalten) die schönen Adventslieder oder ein paar volkstümliche Melodien. Spielt am Besten auf dem Balkon, in der Hauseinfahrt, irgendwo auf eurem Grundstück. Vielleicht habt ihr auch andere geeignete erhabene Bauwerke (Turm, Hochhaus), wo es weit schallt.[...]
ejw-Landesstelle
Hans-Ulrich Nonnenmann, Sebastian Harras, Regina Heise, Brigitte Kurzytza, Michael Püngel und Albrecht Schuler


Quelle: Land BW